«Dein Vater plant schon die nächste Reise», erklärt meine Mutter. «Das hab ich befürchtet», sage ich ins Telefon. «Japan fänd ich jut!», ruft mein Vater aus dem Hintergrund.
Eigentlich soll man aufhören, wenn es am schönsten ist. Aber was tun, wenn der Vater ein neues Handy besitzt und nicht weiß, dass ein Klick auf den Button mit der Aufschrift «Buchen» tatsächlich bedeutet, dass man bucht? Und kurze Zeit später eine Menge Geld vom elterlichen Konto verschwindet, plötzlich drei Flugtickets nach Tokio im Briefkasten landen, die sich dummerweise nicht umtauschen lassen? Dann kann man sich nur noch sagen: «Die zwei Wochen kriegen wir schon rum!». Notgedrungen bricht Familie Herrmann also noch einmal in den gemeinsamen Urlaub auf, nur eben diesmal ins Land der aufgehenden Sonne. Zwei Wochen feinster Kulturschock und eine Zerreißprobe für die japanische Gastfreundlichkeit. Ob Andrés Vater fast einen 250-Kilo Thunfisch ersteigert oder seine Mutter beim Mario-Kart-Fahren durch Tokio plötzlich verschwindet, fest steht: Wenn Familie Herrmann auftaucht und versucht, sich ganz normal zu benehmen, passiert meistens exakt das Gegenteil.
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«André Herrmann vermittelt einem das gute Gefühl, mit dem Problem, Eltern zu haben, nicht alleine auf der Welt zu sein. Dafür bin ich dankbar.» KLAAS HEUFER-UMLAUF
«Mit Andrés Eltern würde man selbst gern in den Urlaub fahren. Aber ich bin jedes Mal verdammt froh, dass er es macht.» KATRIN BAUERFEIND
Ab Dezember 2025: Die neue Stand-up-Tour!
Die Welt ist dunkel geworden. Ein Lobbyist im Kanzleramt, der Globus im Würgegriff der Superreichen, das Internet voller Desinformation. Und Musicals. Orr, Musicals!
Nach seinem SPIEGEL-Bestseller „Schön war’s, aber nicht nochmal“ ist André Herrmann zurück mit seinem zweiten Stand-up-Soloprogramm. Und seziert aufs Neue des Zustand der Welt und wie man noch weitermachen kann, wenn selbst der eigene Haaransatz langsam keinen Bock mehr hat. Ein Abend einmal quer durch das Gefühl, konstant überfordert zu sein, aber trotzdem funktionieren zu müssen.
Comedy, die nicht davor zurückschreckt, auch Position zu beziehen. Humor von links, mitten ins Gesicht.
Es sind erst zwei Minuten vergangen, da hat Herrmann sein Publikum schonda, wo er es haben will: An der großen Grenze zwischen „irre lustig“ und „Darfman da überhaupt drüber lachen?“ LEIPZIGER VOLKSZEITUNG
Arbeiten für Süddeutsche Zeitung, Microsoft, DIE ZEIT, ARTE, Oper Leipzig, Theaterhaus Jena, Leipziger Volkszeitung, Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA), Handwerkskammer Leipzig, DGB Sachsen, detektor.fm, RB Leipzig, uvm.